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NoCheats Studio

KI-Mixing mit deinen eigenen VST3-Plugins

Der Mixing-Assistent in NoCheats Studio stellt die Parameter deiner VST3-Plugins nach deinen Worten ein. Du schreibst, was an einer Spur stören soll oder fehlt, er schlägt Einstellungen vor und misst nach. Was davon in deinem Mix bleibt, entscheidest du.

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Was der Assistent tut

KI-Mixing heißt hier: Du führst ein Gespräch über deinen Mix, und der Assistent bedient dafür die Regler. Er stellt EQ, Kompressor und weitere VST3-Plugins auf einer Spur ein, bedient die Kanalstufe und kann die Plugins der Master-Kette einstellen. Du beschreibst das Problem in deinen eigenen Worten, zum Beispiel dass die Stimme im Beat untergeht, und er probiert Einstellungen aus, statt dir nur eine Anleitung zu nennen.

Die Plugins bleiben deine. Der Assistent bringt keinen eigenen Klang mit, sondern arbeitet mit den VST3-Effekten, die du ohnehin benutzt. Ein Plugin, das du gut kennst, klingt also nach dem Einstellen weiter wie dein Plugin, nur eben mit anderen Werten.

Messen statt schätzen

Ein Assistent, der nur nach Gefühl rät, hilft wenig. Darum kann der Assistent den Klang messen, bevor und nachdem er etwas ändert. Dazu gehören die Lautheit in LUFS samt True Peak und Loudness Range, die Verteilung der Energie über das Frequenzspektrum, das Stereobild mit Prüfung auf Monotauglichkeit sowie die Dynamik. Er kann außerdem zwei Spuren bandweise gegeneinander messen und so zeigen, wo sich Stimme und Beat gegenseitig verdecken.

Diese Messwerte sind der Grund, warum eine Änderung begründet werden kann: Der Assistent sieht, dass ein Band zu viel Energie hat, und prüft nach dem Eingriff, ob sich der Wert bewegt hat. Auf der Seite Mastering mit LUFS und True Peak steht, wie du dieselben Messungen für den Export nutzt.

Was er nicht tut

Ablauf eines Mixes

Die Anleitungen und der Assistent gehen von einem festen Spurenraster aus: mindestens ein Beat und eine Vocal-Spur, idealerweise dazu zwei Doubles. Mit diesen vier Spuren lässt sich ein Rap- oder Pop-Song sinnvoll aufbauen, ohne dass das Projekt unübersichtlich wird.

  1. Beat und Vocals ins Projekt legen, die Doubles auf eigene Spuren.
  2. Dem Assistenten sagen, was dir auffällt, etwa dass die Stimme zu spitz klingt oder der Bass die Vocals verdeckt.
  3. Den Assistenten messen lassen und seine Vorschläge für die Plugin-Parameter anhören.
  4. Änderungen übernehmen, verwerfen oder von Hand weiter anpassen.
  5. Zum Schluss Lautheit und True Peak des Mixes prüfen.

Eine Schritt-für-Schritt-Reihenfolge für Rap-Vocals findest du im Mixing-Ratgeber. Dort stehen die Grundlagen als eigene Artikel, getrennt nach Stilrichtung.

Anleitungen als Maßstab

In der App liegen 29 Mixing-Anleitungen. Sie beschreiben das Klangziel eines Stils, die Rollen der Spuren und typische Fehler. Der Assistent kann deinen Mix gegen eine solche Anleitung halten und zeigt dir, wo er abweicht. Welche Anleitungen dein Tarif enthält, steht unter Tarife. Im Ratgeber bekommst du einen Teil der Grundlagen frei zu lesen.

Welche KI dahinter steht

Du nutzt lokale KI oder Anbieter wie OpenAI und Anthropic. Außerdem geht jeder andere Anbieter, der dieselben Verbindungsprotokolle versteht, zum Beispiel über eine OpenAI-kompatible Schnittstelle. Für Anbieter brauchst du deinen eigenen Schlüssel. Ohne Schlüssel läuft der Assistent in der Desktop-App mit einem lokalen Modell.

Du kannst den Assistenten auch außerhalb der DAW nutzen: Über die MCP-Anbindung steuern externe KI-Clients dieselben Werkzeuge. Dafür brauchst du einen Tarif mit MCP-Zugang.

KI-Mixing in der DAW und als VST3-Plugin

NoCheats Studio ist eine komplette DAW mit Timeline, Mixer, VST3-Unterstützung, EQ, Master-Bus und KI-Assistent. Wenn du lieber in deiner gewohnten DAW arbeitest, gibt es No Cheats Satellite: ein VST3-Plugin für Windows, das eine Kette aus VST3-Effekten hostet und vom Client gesteuert wird. Chat und KI gibt es dabei nur im Client, das Plugin selbst enthält keine KI. Alles Weitere dazu steht auf der Seite VST3-Plugin mit KI-Chat.

Häufige Fragen

Ersetzt der Assistent meine Plugins?
Nein. Er stellt deine VST3-Plugins ein und bringt keinen eigenen Klang mit.
Wird mein Mix automatisch verändert?
Nein. Der Assistent arbeitet auf deine Anweisung, und du entscheidest, was übernommen wird.
Brauche ich einen Schlüssel eines KI-Anbieters?
Nur, wenn du einen Anbieter wie OpenAI oder Anthropic nutzen willst. Ohne Schlüssel arbeitet der Assistent in der Desktop-App mit einem lokalen Modell.
Kann ich damit auch mastern?
Du kannst die Master-Kette einstellen und die Lautheit messen. Das ist kein Mastering auf Knopfdruck, mehr dazu unter Mastering mit LUFS und True Peak.
Für wen ist das gedacht?
Für Artists und Producer, die ihre Songs selbst aufnehmen und mischen. Mehr dazu unter DAW für Rapper und Artists.
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